Gazex® Einzelheiten


Gazex® :  Zündrohre von hoher Zuverlässigkeit:

Die Zündrohre bestehen aus einem Stahlrohr und einem Stahlbogen von hoher Elastizität, die mit einer Verzinkung versehen sind. Sie sind in drei Größen (0,8 - 1,5 und 3 m3) und 2 Modellen lieferbar:

  • Zündrohr mit Standfuß: Die durch die Explosion hervorgerufene Wirkung wird auf ein bewegliches Gegengewicht übertragen, das vorne am Zündrohr befestigt ist. Dieses System ist für die Fundierung im Lockermaterial vorgesehen.
  • Standard-Zündrohre: Für felsiges Gelände, in dem Verankerungen vorgenommen werden können. Die durch die Explosion hervorgerufene Wirkung wird auf 2 oder 4 im Boden verankerte Zugstangen übertragen.

Ein vollständig unabhängiges Unterdruckzündsystem in jedem Zündrohrb (ohne jegliche Verbindung mit dem Container) entzündet das Gasgemisch. Alle Zündrohre sind zur Absicherung der Installations- und Wartungsarbeiten mit einem Sicherungsseil und Handgriffen ausgestattet.


gazex

Container: Im Gazex-Container werden die Ausgleichsbehälter und die pneumatischen Steuerkreise für Sauerstoff und Propan sowie die Empfangseinheit der Funksteuerung untergebracht. Bis zu 10 Zündrohre können in einem Umkreis von 500 m durch unterirdisch oder an den Felsen befestigte Polyethylenschläuche mit dem Container verbunden werden. Der Container wurde als Faradayscher Käfig entworfen und ist mit einem Blitzschutzmast ausgerüstet, an dem die Wettermessinstrumente die Antenne, das Solarpaneel und das Windrad befestigt sind.

Kompaktschrank für autonome Zündrohre: Der Kompaktschrank übt dieselben Funktionen wie der Container aus, ist aber kompakter und ermöglicht die Steuerung von 1 oder 2 Zündrohren mit gleichzeitiger Zündauslösung (Tandembetrieb). So können isolierte Rinnen ausgerüstet und Schlauchverbindungen reduziert oder vermieden werden.

Stromversorgung: Die Stromversorgung ist vollständig autonom. Sie erfolgt über eine Batterie, die über ein Solarpaneel und ein Windrad mit Energie gespeist wird (außer bei Kabelsteuerung).

Steuersystem: Das System wird über eine Kabelsteuerung 12 V oder 220 V, über GSM oder über Funk ferngesteuert (EMV-zugelassen). Die Parameter der Gaszentrale (Wetterbedingungen, Gas) können durch einfachen Anruf eingesehen werden. Im Gegenteil ist Das Sprengverfahren über mehrere Zugangscodes gesichert. Jede Zentrale ist serienmäßig mit einem Seismographen ausgestattet, der die Explosion durch die Anzeige einer Graphik darstellt und somit bestätigt.

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